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Schützenjugend
Freitag, den 27. Mai 2011 um 09:13 Uhr
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Projektwoche „Schützenjugend"

 

Der BdSJ Eschweiler wurde Anfang des Jahres von der Realschule Patterhof angeschrieben und gebeten im Rahmen der diesjährigen Projektwoche vom 11. - 13. Mai 2011 diese mit zu gestalten. Des Weiteren sollte das Ergebnis am 14. Mai 2011 von den Schülern vorgestellt und präsentiert werden.

 

Die Schule Realschule Patternhof hatte dieses Jahr das Thema „Freizeitgestaltung in Eschweiler" als Projektüberschrift. Hierzu wurde der BdSJ Eschweiler angeschrieben um den 10 - 16 jährigen Schülern den Bereich Schützenjugend darstellen und vermitteln möchte. Um aber den Rahmen abzustecken, was vermittelt werden soll und wie was wo gemacht wird wurde im Vorfeld mit einem Lehrer der Realschule besprochen. In einer Ausschreibung innerhalb der Schule konnten sich so von ca. 64 Projekten die Angeboten wurden; hierunter waren z.B. Briefmarken, Schach, Rasender Reporter, Bildhauen, Fahnenschwenken, TopModell Realschule, usw.

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Die Schüler der Realschule Patternhof hatten sichtlich Spaß an der Stadtrallye "AACHEN". Hier das Ziel: St. Adalbert / Die Kirche auf dem Felsen am Kaiserplatz!

 

Es war nun an uns diese Projektwoche (-tage) zu gestalten. Drei Tage hieß es nun für die Schüler weg von der Schule und rein in ihre Projekte. Für unser Projekt „Schützenjugend" hatten sich 16 Schüler(-innen) von der 5 Klasse bis zur 8 Klasse ihren Themenschwerpunkt ausgewählt. Natürlich waren nicht alle Themen erstrangig Schützenjugend sondern bei vielen zweit oder drittrangig. Um aber 100 Schüler in knapp 64 Projekte unterzubringen musste schon so mancher Schüler / Schülerin in den berühmten sauen Apfel beißen und sich mit der Zuteilung zufrieden geben. Nachdem die Zuteilung und eine Übersicht bei uns im Briefkasten eingeflattert war, konnten wir an unsere neue Planung gehen.

Richtig! Unsere neue Planung - denn die vorherige Planung war anders. In Gruppen sollten Schützenjugend in Historie, Fahnenschwenken und Schießen sowie als Abschluss ein kleines Schützenfest sein. Nunja, Improvisation war nun angesagt, da wir nur noch eine Woche hatten. In Zusammenarbeit mit der Diözesanstelle unserem Referenten Arno und Fahnenschwenkermeister Harald Visser konnten wir einen runden Ablauf gestalten. In der Hoffnung, dass er kurzweilig, spannend und attraktiv ist, gingen wir ans Werk.

 

Nachdem man sich in der Schule kurz vorgestellt hatte und die Jugendlichen schon einmal inspizieren konnte, mit wem habe ich es zu tun, wie ist der Umgang, was erwartet mich, und den Schülern dann den Ort bekanntgab wo das Projekt abläuft, war der Startschuss gefallen.

Tag 1. - Schützenheim St. Blasius Kinzweiler - Abholung der Jugend vom Bus und Marsch zum Schützenheim. Arno und meine Wenigkeit stellten uns vor und damit wir wussten, mit wem haben wir es zutun, wurden kleine Aufwärmspiele (Formel Eins - Zip-Zap - etc.) gespielt. Mit undd mit lernten wir uns kennen. Namen behalten ... hmm ganz schwierig!

 

Es startet mit dem Brainstorming: Schützenjugend! Was ist das?

Oder was sind Schützen überhaupt. Was machen Schützen?; Wo kommen Schützen her?; Schießen!; Fahnenschwenken; Freizeitangebot; Warum gibt es Schützenfeste?; Was machen Schützen sonst noch?

All diese und noch mehr Fragen kamen beim ersten Brainstorming auf. Sortiert und erklärt vom Schreiber konnten wir sie einzelnen Themenbereichen zuordnen. Somit war die Grundlage zu den Kollagen geschaffen, die nun an der Reihe waren zu entwerfen und zu gestalten. Es wurden Schützengeschichte, Schützenfest (-silber), Glaube der Schützen als Thema gewählt. In der Reflexion haben wir erfahren, dass die Kollagen bei diesem schönen Wetter hätten draußen gemacht werden können und dass dieser Bereich abzusehen langweilig war. Aber um hier einen festen Überblick zum Schützenwesen zu schaffen musste dieser Bereich vermittelt werden.

 

 

Tag 2. Fahnenschwenken und Schießen

Nachdem man am Vortag wusste wo sich das Schützenheim befand, trudelte jeder der Teilnehmer gegen 10 Uhr ein. Zu Beginn des zweiten Tages trafen auch Harald Visser und Helfer Michael Mertens ein. In kurzer Zeit und schnellem Spiel um die Namen wieder einzuprägen wurden zwei Gruppen gebildet. Die eine Gruppe begab sich zu den Fahnenschwenkern Harald und Michael. Hier konnten sie die bereitgestellten Fahnen und die damit verbundene Technik des Schwenkens kennenlernen, durchführen und sich nach Anleitung miteinander messen. Auszuprobierende Würfe auf kleiner Distanz und Kniffe beim Schwenken konnten mehr oder weniger schnell umgesetzt werden. Bei schönem Wetter und an der Luft hatte so mancher neue Fahnenschwenker Spaß.

Die andere Gruppe war auf dem Schießstand und erhielt die Grundlagen zum Schießen und zum Verhalten auf dem Schießstand vermittelt. >Diese Gruppe wurde nochmals aufgeteilt, damit auch alles korrekt verlief. Jetzt konnte jeder einmal unter Anleitung mit dem Luftgewehr Tuchfühlung aufnehmen und schießen. Während die einen auf dem Schießstand sich messen konnten, waren die anderen dabei eine Kollage über das Schießen zu entwerfen. Die Gruppen wurden getauscht und das Spiel begann von vorne.

Nach dem Mittagessen war großer Gruppentausch und die einen gingen zum Schießen und die anderen zum Fahnenschwenken.

Am Ende des Tages waren alle gut gelaunt und in der Reflexion kam nur positives herum. Hier und da konnte man gute Fahnenschwenker und Gewehrschützen ausmachen. Zum Schluss wurde der Schützenprinz proklamiert. Von 30 möglichen Treffern hatte ein Jugendlicher 29 Ringe errungen. Die Freude war groß, da er selbst das erste mal heute geschossen hatte, so seine Aussage.

3. Tag - Treffpunkt Talbahnhof - Abfahrt zur Stadtrallye nach Aachen - Tagesausflug

Um 09.30 Uhr traf man sich zur Stadtrallye Aachen am Talbahnhof Eschweiler. Mit der Euregiobahn fuhren wir bis Rothe Erde. Die Jugendlichen lernten noch Frau Mertens kennen, welche sich bereit erklärt hatte uns zu unterstützen. Somit konnten wir vier Gruppen bilden. Hintergrund dieser Rallye ist es über den Glauben die Heimat zu erkunden. oder an der Frittenbude. Am Schluss traf man sich am Ziel „Lousberg".

Hier wurde die 13 Aufgabe am Freitag dem 13-ten gestellt: „Die Schatzsuche". Nachdem man auf dem Stadtplan alle Punkte eingezeichnet hatte konnte mit Hilfe der 13 Aufgabe das Kreuz gezeichnet werden. Der Zielort des Schatzes wurde sichtbar. Schon stürmte man den Lousberg hinab gen Schatz. Der Schatz bestand aus Süssigkeiten und Getränken zur Erfrischung nach dem langen sonnigen Tag. Kleine Preise für jeden waren auch Inhalt. Auf dem Rückweg zum Hauptbahnhof hielt der ein oder andere nochmals bei MC Donald an und anschließend ging es per Euregiobahn zurück nach Eschweiler. Die Eltern erwarteten ihre Schützlinge schon.

4. Tag - Präsentation der Projektwoche -

Am Samstag dem 14.05.2011 war Treffpunkt in der Schule. Hier sollte die Jugend ihr Projekt „Schützenjugend" vorstellen. Mit Beamer und Hilfe des Rechners konnten die einzelnen Tage gezeigt werden. Die Kollagen wurden den Mitschülern und Eltern dargestellt und zu einzelnen Themen die Fragen begeistert beantwortet. Mit Engagement und Geduldigkeit wurde die letzte Kollage erstellt. „Schatzsuche in Aachen". Die Eltern hatten sichtlich Vergnügen und waren begeistert wie kreativ doch ihre Schützlinge sind. Die Gespräche mit den Eltern und den Schüler waren sehr positiv. Der ein oder andere wird wohl in der einen oder anderen Bruderschaft in Eschweiler sein Zuhause finden.

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